Wenn Sie weitere Informationen zur Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach erhalten

möchten, wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



Information zum möglichen Straßennamen "Karlgeorg Hoefer" in Offenbach
Brief an die Stadt Offenbach, 6. Mai 2014 :

Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin,
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

vor wenigen Tagen aus dem Osterurlaub gekommen, las ich von der Initiative aus der Stadtverordnetenversammlung, eine Straße in Offenbach nach dem Gründervater der Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach, Förderkreis internationaler Kalligraphie e.V.,  Karlgeorg Hoefer in „Hoefer-Straße“ zu benennen.
Unser Verein, für den ich hier als 2. Vorsitzende sprechen darf, hat diese Initiative mit großer Freude und Befriedigung zur Kenntnis genommen. Wir möchten dies gerne inhaltlich unterstützen und mit einigen Sätzen zum Wirken und zu den Zielen von Karlgeorg Hoefer, seine Bedeutung für die internationale Kalligraphie und deren Entwicklung diese Initiative bestärken.

Karlgeorg Hoefer sah sich in der Tradition von Rudolf Koch, dem bedeutenden Schriftgestalter bei der Schriftgießerei Klingspor Offenbach und Mitbegründer des expressiven Schriftschreibens, dem die heutige Kalligraphie viele ihrer Impulse verdankt. Zudem fühlte er sich dem Klingspor-Museum, der Institution in Offenbach, die das Kulturgut Schrift zu bewahren sucht, sehr verbunden.
Am Anfang stand, die Freude am Schreiben einem größeren Kreis Interessierter zu vermitteln mit der gleichen Begeisterung, die er bei seinen Kontakten mit Kalligraphen in den Vereinigten Staaten selbst erlebte.
Auf Grund dieser Erfahrung gründete er im Jahr 1987 zusammen mit zwölf seiner Teilnehmer - die Hälfte davon waren Frauen -, die „Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach - Förderkreis internationaler Kalligraphie“. Wie er bei der Gründung betonte, „sei dies eine Vereinigung, deren Hauptanliegen die Pflege des Kulturgutes Schrift auch in Hinblick auf das Schriftschreiben“ ist.
Karlgeorg Hoefer war nicht nur ein begnadeter Kalligraph im nationalen und internationalen Raum sondern auch ein außerordentlicher Lehrer. Wer Karlgeorg Hoefer begegnete, konnte sich dem Einfluß seiner Persönlichkeit nicht entziehen. Er zog zahllose Schriftkünstler aus aller Welt an. Diese erklärten sich gerne bereit, als Dozenten für ein Wochenende in Offenbach zu unterrichten oder gar eine Woche lang, die von ihm ins Leben gerufenen Sommerschulen, zu leiten. Im Laufe der Jahre kam so eine umfangreiche Liste von Dozenten zusammen, die in der Welt der Kalligraphie Rang und Namen haben. Diese von ihm vermittelte Freude am Schriftschreiben übertrug sich auf Schriftbegeisterte aus ganz Deutschland und dem näheren Ausland, wo es nach Hoefers Vorbild zu zahlreichen Gründungen ähnlicher Vereinigungen kam.
Inzwischen ist das gesamte Kursangebot der Schreibwerkstatt Klingspor auf mehr als 300 Schriftse-minare angewachsen. Und besonders beeindruckend dabei ist die Teilnahme von bisher über 4500 Schreiber aus dem In- und Ausland. Karlgeorg Hoefers Saat ist aufgegangen.

Satzungsgemäß unterhält die Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach seit 1993 ein Archiv, nunmehr seit 2009 in Offenbach-Rumpenheim. Mittlerweile hat sich dieses „Karlgeorg und Maria Hoefer Archiv“ zu einer auch international regelmäßig besuchten Begegnungsstätte entwickelt, in der schon mehrere Ausstellungen, die Weggefährten Karlgeorg Hoefers ehrend, stattgefunden haben und damit über deren zeitgenössisches Wirken Auskunft gaben. Die dauerhafte Überlassung von vielen Werken aus dem Nachlass von Karlgeorg und Maria Hoefer durch deren Sohn Otmar Hoefer an die Schreibwerkstatt Klingspor ermöglicht die jetzige Ausstellung, in der über 80 Exponate von Karlgeorg Hoefer gezeigt werden können. So möchten wir uns auch an dieser Stelle für die Großzügigkeit bei Otmar Hoefer und seinen Angehörigen herzlich bedanken. Die Ausstellung im Karlgeorg und Maria Hoefer Archiv verdeutlicht, wie wegweisend und lebendig seine Arbeiten waren und bis heute geblieben sind.

Der Verein versucht in seinem Handeln als kalligraphische Fachvereinigung dem künstlerischen, neugierigen und stets wachen Anspruch Karlgeorg Hoefers an die kalligraphische Entwicklung gerecht zu werden. Aus diesem Grund wurde ganz in seinem Sinne ein ausdrücklich zukunftsorientierter Preis – der Karlgeorg Hoefer Award – ausgelobt. Der Preis ist einzigartig in der kalligraphischen Welt. Die grundsätzliche Finanzierung des Preises erfolgt aus dem Preisgeld des Kulturpreises der Stadt Offenbach, der dem Verein 2013 durch den Herrn Oberbürgermeister verliehen wurde. Wir wollten das Preisgeld dieser Ehrung, die wir als außerordentlich verstanden, nicht einfach in das normale Vereinsleben hineingeben, sondern ganz bewusst zur Weiterentwicklung der künstlerischen Kreativität einsetzen. Geehrt werden Kalligraphen, die sich in hervorragender Weise durch Originalität und mit außergewöhnlichem Einsatz um Erhalt und schöpferische Weiterentwicklung des „Kulturgutes Schrift“, die künstlerische Kreativität in der Kalligraphie und um die Wissensvermittlung beim „Schreiben für Jedermann“ verdient machen. Ganz ausdrücklich wird damit die künstlerische Fortentwicklung gefördert und gestützt. Und der Name der Stadt Offenbach wird im internationalen Raum als Zentrum der Kalligraphie in Deutschland weiter bekannt gemacht. Der Preis soll regelmäßig vergeben werden.

Wir sind Ihnen sehr dankbar, wenn Sie dieses Schreiben den Damen und Herren Stadtverordneten zur Verfügung stellen. So können weitere Einsichten und Argumente zur Bedeutung von Karlgeorg Hoefer in die entstehende Diskussion eingebracht werden. Um das Thema „Eine Straße für Hoefer“ auch von uns aus in die öffentliche Diskussion zu bringen, werden wir dieses Schreiben der Presse zur Verfügung stellen.


Mit freundlichen Grüßen

Gudrun Illert
2. Vorsitzende
Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach


Pressemitteilung zum Kulturpreis / Presseberichte

PRESSEMITTEILUNG:

word download

 


 

PRESSBERICHTE:


 

 OFFENBACH-POST und Original op-online.de vom Freitag, 18. Januar 2013:


Bericht aus Offenbach-Post und op-online.de kombiniert,
Schriftart, Foto, Formatierung sind angepasst:

 


---------------------------------------------------

 



-----------------------------------------------------------




--------------------------------------------------

 

 


 

Presseberichte zum Jubiläum und zur Ausstellung "Bewegt schreiben - Schreiben bewegt"


Offenbach-Post
Im Dienst der Schrift

 


 

Offenbach-Post
Internationale Wirkkraft
www.op-online.de/nachrichten/offenbach/schreibwerkstatt-klingspor-jubilaeum-sonderausstellung-2354091.html

 


 

Pressemitteilung vom 24.01.2012

Die schöne Schrift im Focus großer Nachfrage,
auch im digitalen Zeitalter

Die Kursangebote der Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach sind nahezu ausgebucht.
Ein befürchteter Trend, dass die Schriftkunst mit der Verbreitung der Computerisierung in Mitleidenschaft gezogen werden könnte, hat sich in Offenbach, dem Zentrum der Kalligraphie, nicht bestätigt.
Der in Offenbach eingetragene Verein bemüht sich mit Erfolg, die Kenner der Kunstrichtung zu begeistern und auch interessierte Bevölkerungskreise zu erreichen.

Gesamter Pressetext im folgenden Download:
Die "Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach" als word download

 


Presseberichte


Offenbach Post, den 04.02.2012

 

 

 


 

 

 

 




























Weitere Informationen

Literatur-Tipps

 

Nützliche Links

 

Wir gedenken...

 

Mitgliederinformationen

 

 


Soziale Netzwerke

Facebook




Widmung

Helga Schröder